Schlafstörungen sind zur Volkskrankheit geworden

Schlafstörungen sind zur Volkskrankheit geworden
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Es beschäftigt und verstört mich immer wieder, wenn ich in meiner näheren Umgebung Menschen sehe, die „wie gerädert“ drein schauen. Und das eigentlich nur, weil sie schlecht schlafen. Ich kann es hier nur wiederholen und komme mir dabei vor wie ein Missionar: Es gibt quasi eine ,Volksmedizin‘ gegen Schlafstörungen. Sie heißt Zirbenholz und wächst bei uns in den Alpen.

Wer von euch hat schon einmal unter Schlafstörungen oder gar unter Schlaflosigkeit gelitten? Oder leidet aktuell noch darunter? Die akute Ausformung von ,Insomnia‘, wie sie mit dem Fachausdruck genannt wird, ist mit Qualen zu vergleichen, die einer Folter ähneln. So schildern es zumindest Betroffene. Was inzwischen mehr und mehr bekannt wird ist, dass eine Linderung der Volkskrankheit Schlafstörungen nachweislich durch Zirbenholz erzielt werden kann.

Zirbenholz

Trotzen Wind und Wetter: die hochalpinen Zirben. Deren Holz bzw. der Duft des Holzes lindert auch Schlaflosigkeit.

Ich leide bzw. litt gottseidank in meinem Leben noch nie unter einer längerfristig anhaltenden Schlafstörung oder Schlaflosigkeit. Ganz im Gegensatz zu vielen Freunden und Bekannten. Zu Studienzeiten war es aber teilweise anders. Da konnte eine Prüfung oder intensives Lernen dazu führen, dass ich mehrere Wochen mehr schlecht als recht geschlafen habe. Das war der Stress und auch die Angst, bei der Prüfung zu versagen. Schon damals kam die Pharmazie ins Spiel. Allerdings noch nicht in jenem Ausmaß wie heute.

Nun haben sich die Zeiten endgültig zum Schlechten gewandelt: steigende Arbeitslosigkeit, Unsicherheit und Stress. Wer weiß schon, ob er morgen noch beschäftigt ist oder über Nacht zum wachsenden Heer der Arbeitslosen zählt? Die mehr oder weniger logische Folge: Schlechter Schlaf und die damit verbundenen Schlafstörungen verschlimmern die Situation der Bedrohten sogar noch. Sie führen zu einem weiteren Leistungsabfall, Müdigkeit und Kopfschmerzen. Der Teufelskreis beginnt.

Bekämpfung der Schlafstörungen: Zirbenholz vs. harte Chemie

Bei der Bekämpfung von Schlafstörungen und auch Schlaflosigkeit – längst eine wild wuchernde Volkskrankheit – scheiden sich die Geister. Hier die Pharmaindustrie, die für alle Krankheiten eine chemische Keule bereit zu halten scheint. Dort uraltes Wissen um natürliche Zusammenhänge, die positive Wirkungen auf uns Menschen haben.

Qualen, die einer Folter gleichkommen: Der andere schläft, während man kein Auge zu bekommt...

Qualen, die einer Folter gleichkommen: Der andere schläft, während man kein Auge zu bekommt…

Es ist noch gar nicht so lange her, dass die Pharmaindustrie positive Wirkungen von Zirbenholz auf die Menschen abgestritten hat. Die sensationellen Ergebnisse einer wissenschaftlichen Schlafstudie, die die Wirkungen von Zirbenholz auf den menschlichen Organismus nachgewiesen hat, haben ein Umdenken herbeigeführt. Damit hat sich die Nachfrage nach diesem Holz vervielfacht.

Die Studie, die diese Wendung hin zur Natur bewirkt hat, spricht ganz konkret von einer „deutlich besseren Schlafqualität im Zirbenholzbett…“. Mehr noch. „Die bessere Nachterholung geht mit einer reduzierten Herzfrequenz und einer erhöhten Schwingung des Organismus im Tagesverlauf einher. Die durchschnittliche „Ersparnis“ im Zirbenholzbett lag bei 3.500 Herzschlägen pro Tag, was etwa einer Stunde Herzarbeit entspricht.“ Wichtig ist die Anfügung, dass sich die Wirkungen des Zirbenholzes nur bei Vollholzmöbeln oder Vollholz-Einrichtungsgegenständen entfalten kann.

Also kann man im Schlaf gesund werden? Das nicht. Aber was die Studienautoren so locker als „bessere Schlafqualität“ bezeichnen heißt nichts anderes, als einen tieferen Schlaf bei verringerter Herztätigkeit. Dass das Zirbenholz allein eine tief sitzende Schlafstörung beheben kann, will ich nicht behaupten. Aber dass dieses Holz einen beträchtlichen Anteil an der Therapie haben kann, sehr wohl.